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Der  Artikel im Wochenkurier

Der Artikel im Wochenkurier vom 03.03.2010

 

 


 

DRESDNER STADTRUNDSCHAU
D O N N E R S T A G ,   2 5 . F E B R U A R   2 0 1 0

 

Die Dresdner Innenstadt bietet vie-
le Sehenswürdigkeiten. Doch nicht
alle sind für Besucher mit Handicap
problemlos erreichbar. Deshalb ha-
ben  Schüler  des  Marie-Curie-Gym-
nasiums einen Stadtführer für Be-
hinderte entwickelt, der abgesenk-
te Bordsteine, behindertengerechte
Zugänge,  kinderfreundliche  Stre-
cken  sowie  Parkplätze  und  Toilet-
ten  aufzeigt.  Das  Ganze  funktio-
niert  mit  einem  tragbaren  Mini-
computer. Den schalten die NutzerPressemenldung  zum Download als PDF
ein und finden neben Routen auch
Bilder und Texte zu Attraktionen.
Für diesen Stadtführer bekamen
die Schüler gestern den Gis-Award
des  Vereins  Geo-Daten-Infrastruk-
tur  Sachsen  (GDI),  den  der  sächsi-
sche  Innenminister  Marcus  Ulbig
(CDU)  übergab.  Verbunden  ist  die
Auszeichnung mit 1 000 Euro. „Mit
diesem  Projekt  werden  die  Mög-
lichkeiten  von  Geodaten  wunder-
bar einfach und für jeden nachvoll-
ziehbar  dargestellt“,  erklärt  GDI-
Vorsitzender Horst Lilienblum.
Seit über drei Jahren arbeiten die
Schüler am Projekt. „Auslöser war
der Aufruf des Raumfahrtkonzerns
EADS, Anwendungen für das 2011
in  Betrieb  gehende  Satellitensys-
tem  Galileo  zu  finden“,  sagt  Pro-
jektleiterin Anita Wolf. Deshalb ha-
ben die Jugendlichen auch den Na-
men Galileo-Projekt gewählt.
Beim  7.  Sächsischen  Gis-Forum,
in dessen Rahmen der Award ver-
geben  wurde,  haben  sich  gestern
über 160 Teilnehmer über service-
orientierte Nutzung von Geodaten
informiert.  Navigationssysteme  in
Fahrzeugen und Mobiltelefone ge-
hören heute zum Standard. (SZ/kh)

 


 

Artikel  in der Morgenpost vom 24.02.2010

Artikel in der Morgenpost vom 24.02.2010


 

 

Brandgefahr in Wäldern auf der Spur
Für ihre Untersuchungen wird die Dresdnerin Julia Leuterer mit dem ersten „GIS Award“ geehrt Pressemitteilung vom 26.02.2009

 

Eine Dresdner Studentin könnte Feuerwehrleuten in Australien ebenso wie Mitarbeitern des Staatsbetriebs Sachsenforst die Arbeit erleichtern. Julia Leuterer hat eine Analyse entwickelt, nach der die Brandgefährdung von Wäldern anhand von Geodaten ermittelt werden kann. Ihre Untersuchungen im Studiengang Landespflege der Hochschule für Wirtschaft und Technik (HTW) beziehen sich auf ein nordsächsisches Waldgebiet, können jedoch für jedes andere Teilstück genutzt werden, sofern die nötigen Geodaten zur Verfügung stehen. Dafür erhielt die 24-Jährige gestern den ersten Sächsischen GIS Award, eine Auszeichnung des Dresdner Vereins Geo-Daten- Infrastruktur (GDI), den Innenminister Albrecht Buttolo (CDU) übergab.
Über 150 Teilnehmer informierten sich zum 6. Forum des GDI im Rathaus über neueste Entwicklungen im Bereich der Geoinformationen. In Fachvorträgen wurde unter anderem Hochwasserschutz über Ländergrenzen hinweg am Beispiel der Donau vorgestellt. (SZ/kh)

 

Aus der Not geboren
Interview Hubertus Kraus im Business Geomatic 10/06


Die Dresdner Hochwasserkatastrophe hat das politische Bewusstsein für GDIs geschärft

Geodaten sind nicht nur ein teures Investitionsgut. Sie sind auch schwierig einzusetzen. Meist gibt es verschiedene Quellen auf staatlicher Seite und von den privatwirtschaftlichen Unternehmen. Vor diesem Hintergrund ist der Verein GDI-Sachsen entstanden, der die Entwicklung einer Geodateninfrastruktur im Freistaat Sachsen fördern will. Die Business Geomatics befragte Vorstandsmitglied Hubertus Kraus, der gleichzeitig Niederlassungsleiter bei dem Geodatendienstleister Geoinformatik- und Vermessungs-Anbieter Trigis in Leipzig ist.

Business Geomatics: Der GDI-Sachsen wurde bereits 2002 gegründet. Warum so früh?
Hubertus Kraus: In Sachsen gab es einen sehr konkreten Auslöser für die offensive Forderung nach einer landesweiten Geodateninfrastruktur. Während der Hochwasserkatastrophe im Jahr 2002 gab es verschiedene Situationen, wo der Einsatz von Geo- beziehungsweise genauen Höhendaten in Geoinformationssystemen der Einsatzplanung geholfen hätte, die Aktionen besser zu koordinieren. Ein Beispiel: Für die Region Wurzen hätte man mit einem Höhenmodell, wie es etwa an der Universität Leipzig vorlag, abschätzen können, welchen Weg sich die Wassermassen bahnen würden. Die Erkenntnis, das Wissen über welche und an welcher Stelle verfügbare Geodaten die Katastrophe und ihre Folgen hätten mindern können, war der Grund für die Bildung des GDI-Sachsen e.V..

BG: Dann war das Hochwasser also eine Art Glücksfall für die Entwicklung der Geoinformatik im Land Sachsen?
HB: Es war ein wichtiger Initiator, sich in der Sächsischen Landespolitik intensiver mit dem Thema Geodateninfrastruktur zu beschäftigen. Die Politik hat auch erkannt, welche Potentiale in Geodaten heute liegen können. Letztendlich hat dieser Vorfall dazu geführt, die Sensibilität für den volkswirtschaftlichen Wert von Geodaten zu fördern. Damit war Sachsen sicher einer der Vorreiter. Zu der Zeit der Gründung war die bundesweite Entwicklung eines Geodatenportals noch in den Startlöchern. Heute sieht die Situation natürlich anders aus, zumal ja auch kürzlich die europaweiten Richtlinien zum Aufbau von GDIs im Rahmen der Inspire-Initiative verabschiedet wurden. Interesse des GDI-Sachsens ist daher auch, die ökonomischen Chancen von Inspire Anforderungen in die Politik zu tragen und ein grenzübergreifendes Sächsisches Inspire-Pilotprojekt zu unterstützen, wichtig vor dem Hintergrund der Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung des Dreiländerecks Deutschland, Polen und Tschechien.

Artikel als PDF LadenBG: Wo liegen also die strategischen Ziele des GDI Sachsen?
HK: Die Ziele des GDI Sachsen liegen darin, das öffentliche und politische Verständnis für den Wert von Geodaten und Geodatendiensten sowie die Notwendigkeit einer landesweiten Geodateninfrastruktur durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit voranzutreiben. Ein wichtiges Instrument hierfür ist unser Sächsisches GIS-Forum. Die Situation für Unternehmen oder Dienstleister, die Geodaten nutzen wollen, ist heute meist sehr komplex. Es muss auf eine Vielzahl von Datenquellen zurückgegriffen werden. Jede dieser Quellen muss Aktualität und Zuverlässigkeit gewährleisten, die in der Regel nur der Datenerzeuger selbst sicherstellen kann. Ein gebündeltes und transparentes Angebot der Geodaten wäre hier von immenser Bedeutung, weil es viele Vorgänge vereinfachen kann. Insbesondere das Beispiel der verschiedenen Lizenzrechte, die heute noch von den Nutzern berücksichtigt werden müssen, stellt eine Barriere dar, die durch eine zentrale GDI abgebaut werden könnten.

BG: Der Aufbau einer GDI ist also mehr als die Implementierung einer technischen Software?
HK: Genau. Wir verstehen Geodateninfrastrukturen als eine Bündelung politischer, technischer und organisatorischer Maßnahmen. Ein neuer Vertriebskanal für Geodaten via GDI ist flexibel und macht beispielsweise keine Unterscheidung zwischen Verwaltung und Wirtschaft, sondern nur zwischen Datenprovider und Datennutzer. Insofern sieht sich der GDI-Sachsen auch als Berater in Sachen GDI, der auch den Anforderungen der sächsischen Unternehmen Rechnung trägt und sein technisches und wirtschaftliches Know-how dem Staat zur Verfügung stellt. Wir sind der Meinung, dass die Entwicklung einer zentralen Geodateninfrastruktur in Sachsen auch gemeinsam von Staat und Wirtschaft verfolgt werden könnte. (sg)


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Erstes Sächsisches Forum zur Geodaten-Infrastruktur
Pressemitteilung vom 13.02.2004 


Rund 200 Fachleute aus Verwaltung und Wirtschaft trafen sich gestern zum 1. Forum des Geo-Daten-Infrastruktur Sachsen e.V. Sie diskutierten über Möglichkeiten, mit der Vermarktung von Geodaten wirtschaftliches Potential zu wecken.

Wer ein Haus bauen möchte, benötigt viele verschiedene Daten. Wie groß ist die Fläche des Grundstückes, ist der Boden möglicherweise verunreinigt oder wachsen darauf schützenswerte Pflanzen? Gibt es in der Nähe Elektro-, Wasser- und Abwasseranschlüsse und welche Straßen-nummer bekommt das Gebäude? Der Häuslebauer muss mit vielen Behörden und Unternehmen Kontakt aufnehmen, ehe er es alle notwendigen Informationen erhält.
Jede Institution hat ihre eigene Datenbank und nutzt unterschiedliche Systeme dafür. "Leider gibt es bisher kaum eine Übersicht zur Vielfalt der vorhandenen Daten im amtlichen und privat-wirtschaftlichen Bereich, obwohl die technischen Möglichkeiten vorhanden sind", sagt Uwe Bernhardt, Vorstandsmitglied der Geo-Daten-Infrastruktur Sachsen e.V. Künftig müsse ein öffentliches Geodatenportal geschaffen werden, das Nutzern gebündelte Informationen bietet. Die Stadt Dresden ist Vorreiter auf diesem Gebiet und stellt seit einigen Jahren einen umfangreichen Katalog von Geodaten zur Verfügung. Dazu gehören auch Luftbildbestände sowie ein digitales Geländemodell. An einem 3-D-Stadtmodell arbeitet sein Amt derzeit, sagte Helmut Krüger, Chef des städtischen Vermessungsamtes. Er beklagt, dass sie nur in geringem Umfang abgefragt werden. "Scheinbar ist den potentiellen Nutzern noch nicht klar, wie sie aus der Weiterverarbeitung der Daten einen realen Marktwert schöpfen können", so Krüger. Das Forum sein ein erster Schritt, um Marktwirtschaftliche Aufklärungsarbeit zu leisten.
Bernd Schmitt gab Erfahrungen aus Würzburg weiter, wo er als Internet-Beauftragter tätig ist. "Geodaten können ach bedeuten, dass über Handy künftig abzurufen ist, wo es Schnäppchen gibt", sagte Schmitt. Hier sei eine räumliche Information mit einer wirtschaftlichen verknüpft und damit könne ein Anbieter Geld verdienen.
Das Forum soll nun jährlich stattfinden, um die Entwicklung der Geodaten-Infrastruktur zu beschleunigen, sagte Horst Lilienblum, Vorstandsvor-sitzender des Veranstalters.

 

Geodaten: Unerkanntes Wirtschaftspotenzial
Pressemitteilung vom 17.11.2003


Am 12. Februar 2004 findet in Dresden eine regionale Premiere in der Geo-Informationsbranche statt: das 1. Sächsische GIS Forum. An diesem Tag lädt der GDI-Sachsen e.V. Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Bildung und Verwaltung ein, um die enorme wirtschaftliche Bedeutung von Geodaten zu erkennen.


Der im Oktober 2002 gegründete Verein Geo-Daten-Infrastruktur Sachsen e.V. (GDI-Sachsen) setzte sich zum Ziel, die Verfügbarkeit von Geodaten zu verbessern. „Dazu gehört auch, versteckte Potenziale des GIS-Marktes aufzuzeigen, Möglichkeiten eines effektiven Dateneinsatzes zu ergründen und bereits gewonnene praktische Erkenntnisse weiterzugeben“, erklärt Rolf Lüdicke, ein Gründungsmitglied des GDI Sachsen.
Bereits ein Jahr nach seiner Gründung, wird der GDI-Sachsen seinen hohen Ansprüchen gerecht und etabliert das 1. Sächsische Forum über Geografische Informationssysteme, eine, in der sächsischen Fachbranche einmalige Veranstaltung.

Das für den 12. Februar 2004 anberaumte Forum findet im Dresdner Rathaus statt und verspricht Vielfältigkeit. In acht Vorträgen kommen erfahrene Fachleute zu Wort; angefangen vom sächsischen Ministerreferat zu Aktivitäten der Landesregierung beim Aufbau einer Geodateninfrastruktur bis hin zum Vortrag eines Praktikers, der seit Jahren Geodaten nutzt.
Sowohl die positiven Erfahrungen beim Aufbau von Geodaten-infrastrukturen in anderen Bundesländern, als auch die erfolgreiche Nutzung von Geodaten in der Stadtverwaltung Meißen – nicht zuletzt bei der Bewältigung der Flutkatastrophe im Sommer 2002 – werden anwesende Entscheidungsträger von dem enormen, bislang unerkannten Wirtschaftspotenzial der Geodaten überzeugen!

 

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